Ein „Panoptikum“ in weiterem Sinne:

Der Sinn dieses Untermenüs besteht darin, schlicht und ergreifend, „Eindrücke“ die dem Thema – „Essen, Trinken, Kommunikation …“ – nahe kommen, in welcher Form auch immer, zu sammeln.
Wer sich daran beteiligen möchte ist gerne eingeladen.
Um das Ganze zumindest halbwegs übersichtlich & kompakt zu halten,
behalte ich mir ein „Zensurrecht“ vor …
wie auch das gesamte Material, schlußendlich, auf folgender website landet:
http://dravaradioessentrinken.blogspot.com/

mailto:
paul.zechberger@remove-this.dravaradio.eu

 

 


Kochfertiger Labmagen

Kutteln“ …
sind natürlich auch ein Thema im Online Kochbuch.
Am Rezept aus der Region um Innichen, kann man auch klar erkennen, daß die Südtiroler die ganz feine Klinge des Kochens einfach innehaben:
Diese Variante, – zugegebenermaßen: ich habe die noch nie gegessen, weder gekocht …
dennoch kann ich mir das nur als einen halbtrockenen miachtelnden Batz vorstellen …
mit oder ohne Parmesan.
Trotzdem: „Mahlzeit!“, an alle Liebhaber des gekochten Pansens.

 … so äußerte sich schon Helmut Qualtinger als Herr Travnicek – zwar nicht über Kutteln;
    sondern bekanntermaßen über die Marseiller Fischsuppe.




Tour-Etappe I / 2011 – Versuch eines kulinarischen Tagebuches:

Ein
kulinarisches Tagebuch über die erste Etappe – 17. bis 20. Juni; von Toblach bis Dölsach – zu führen war ja geplant.
Immerhin führt uns diese durch eine Region, die – siehe Online Kochbuch auf issuuGenuß verspricht, und dieses „Versprechen“ auch zu halten versteht.
Statt nun Lesern dieser Rubrik den Mund wässrig zu machen, bleibt uns nur kurz zu berichten, wie man überlebt wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist:
zwar noch keine touristische Hochsaison;
dennoch sind fünf Veranstaltungen in vier Tagen durchzuführen …
somit ist Eile geboten und Stress selbstverständlich …
das Wetter hält leider das ein, was prophezeit wurde.
Tag eins:
Ein paar Pannen verzögern den Aufbau des Equipments – die Zeit wird knapp; zu knapp um ans Essen zu denken.
Nachdem nach 23 Uhr endlich wieder alles aufgeräumt ist, beginnt die hektische Suche nach einem Lokal, dessen Küche noch offen ist.
Beim Essn kemman d’Leit z’samm’“ können wir nicht zelebrieren.
Die Crew schwärmt sternförmig mit dem Auftrag aus, sofort das Handy zu zücken und die Koordinaten an die anderen weiter zu geben wenn jemand fündig geworden ist … die Handys bleiben stumm –
ein freundlicher Wirt zapft uns wenigstens noch ein Bier.
Tag zwei:
Mittags schon Gerenne und Gesuche – mit dem Ergebnis:
Noch geschlossen“; „Heute Ruhetag“; „Heute nur die kleine Karte“, …
irgendwie haben wir es aber dennoch geschafft den gröbsten Hunger zu stillen.
Nach einer etwas verregneten Lesung an der Drauquelle,
und einer knapp 20 km langen Radfahrt – im strömenden Regen –
wieder einmal Lokalsuche – immer noch im „strömenden Regen“ …
dann die vermeintliche Belohnung: eine „Spaghetteria.
Was „arrabiata“ – eigentlich heißt es: „ … all’arrabbiata“ … ;
aber so pingelig sind wir ja schon gar nicht mehr –
mit Glutamat zu tun hat, bleibt uns ein Rätsel – immerhin:
Hunger gestillt!
Tag drei:
Nach der Matinee gibt es statt Mittagessen Radeln zur Abendveranstaltung.
Danach Einladung in ein gutes Restaurant:
das erste „kultivierte Essen“ der Etappe bei dem nun endlich auch „d’Leit z’samm kemman“.
Die Freude darüber ist so groß, dass auf Fotos vergessen wurde.
Tag vier:
Wir sind „auf’m Land“.
Das ORF-Team arbeitet so detailreich, dass die umliegenden Wirtshäuser – es ist bereits nach 14:00 Uhr – geschlossen haben.
Also zurück in die Stadt auf eine schnelle Pizza.
Abends, nach der letzten Veranstaltung, dann doch ein versöhnlicher kulinarischer Abschluss:
Peter Jungmann hat ein herrliches Buffet mit Produkten der umliegenden Bauern organisiert.
Jetzt ist allerdings die Gier so groß, dass wir uns auf’s Fotografieren unmöglich konzentrieren können.
Nachtrag: die Musiker – ja; die hatten’s besser …
sie wurden nämlich von „Musiker-, Mammas“ zum Essen eingeladen.

 

( Text: Günther) 


Fischsuppe in Aljmaš - Fotos © Christian Unterhuber