Kasnocke mit Speckkrautsalat (photo © Paul Zechberger)

Kasnocken
 … eine südtiroler Variante der Kasknödel:

Zutaten:
Als Käse verwenden wir – zu gleichen Teilen:
Graukäse,
 Gorgonzola & würzigen Senn-, oder Almkäse.
Weitere Zutaten sind: Jungzwiebel, 
Petersilie, &

der für den Abschluß obligatorische:
Parmesan, sowie Nußbutter & Schnittlauch.

Die Zubereitung unterscheidet sich jetzt nicht besonders von anderen Knödelsorten …
Dennoch:
Das altbackene Brot kleinschneiden.

Butter erhitzen, Zwiebel
 & Junglauch darin glasig dünsten, Milch beigeben, langsam erhitzen & den Gorgonzola, sowie den Graukäse darin schmelzen lassen;
den Almkäse entweder in feine Würfel schneiden, oder grob reiben.
Dies alles dem Brot beigeben, Eier hinzufügen, mit Salz abschmecken & den Teig kurz rasten lassen damit das Brot die Flüssigkeit gut aufsaugen kann; anschließend nochmals gut durchmengen.
Schlußendlich Nocken von ca. 7cm Länge & 4cm Durchmesser formen &
in leicht siedendem Salzwasser kochen;

sofern ein Dämpfeinsatz vorhanden, empfiehlt es sich diesen zu verwenden, da die Nocken bei dieser Garmethode wesentlich flaumiger werden.
Angerichtet werden sie eben mit Parmesan, Nußbutter & Schnittlauch.
Als Beilage reicht man meist einen Speckkrautsalat, oder einen kräftig marinierten Blattsalat.

Ein Speckkrautsalat ist im Prinzip einfach gemacht:
Weißkraut halbieren, den Strunk entfernen, am Besten auf einer Aufschnittmaschine fein schneiden & einsalzen.
 Nach ca. 1/2 Stunde das Kraut gut ausdrücken, anschließend mit Kümmel, Apfelessig & Speiseöl marinieren.
 Speckwürfel auslassen, mit etwas Essig ablöschen und über den fertigen Krautsalat geben.