‘… für mich ist „Provinz“ überall – es ist nur die Frage der Pädagogie, wie man die Leute erziehen kann, und das ist überall möglich.
Das Musikfest in Slatina ist etwas, was „nicht sein darf“, und doch habe ich in Slatina die ganz einfachen Leute so erzogen,
dass die nur Neue Musik derzeit hören wollen, und nichts ist denen „modern“ genug…’

Milko Kelemen

 

Wie in den vorangegangenen Drau/Drava-Projekten bildet die zeitgenössische Kunstmusik das Zentrum von KlangMobil.
Es ist für uns eine spannende Herausforderung, von diesem Zentrum aus für jede Veranstaltung aufs Neue die Diskussion über Klang und Raum zu führen und die Interaktion von Literatur und Musik zu provozieren.

Die für das Projekt geschriebenen Kompositionen beziehen sich auf variable Besetzungen. Dabei wird das jeweils für eine Region typische Instrumentarium berücksichtigt. Die Kompositionen sind so in einer offenen und flexiblen Form konzipiert, dass sie für die wechselnden literarischen Texte und die unterschiedlichsten Performance-Rituale adaptiert werden können.

Die Literaturbeiträge sind in den vor Ort repräsentativen Sprachen verfasst und ermöglichen einen kontextspezifischen Dialog zwischen Neuer Musik und Literatur.