Dél Tirol

Wolfgang Sebastian Baur

Wolfgang Sebastian Baur stammt aus Toblach in Südtirol. Seine Leidenschaft für Sprache führte ihn zum Studium der Fremdsprachen, der Linguistik und Literaturwissenschaft. Es folgten Übersetzungen von Belletristik und Lyrik aus mehreren Sprachen, sowie erste Schreibversuche. Dann zog es ihn zum Theater. Er erlernte den Schauspielberuf in Wien, Paris und New York, spielte über ein Jahrzehnt an renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum und in England und war in André Hellers legendärem Circus Roncalli der poetische Conférancier „Engel der möglichen Wunder“. Er wirkte in Zahlreichen teils internationalen TV-Produktionen mit. Er lebt in Berlin als Schauspieler und freier Autor. Sein Gedichtband Puschtra Mund Art ist in seiner Heimat zum „Kultbuch“ geworden.

Bibliographie:
Puschtra Mund Art
Gedichte sowie Nachdichtungen ausgewählter Texte von H. C. Artmann, Rochl Korn, Itzik Manger, u. a. in Pustertaler Mundart
Mit Audio-CD
ISBN 978-3-85256-252-0
in olla forrbm liewe. in allen farben liebe
liebesgedichte, erotische texte und lieder.
in pustertaler mundart und hochdeutsch.
Mit Audio-CD
Edition GOIAPUI, ISBN 978-3-00-028843-2
Di Oschpilemugge unt ondra Fiicho wi du unt i
Die Hoppalamücke und andere Tiere wie du und ich
Tiergeschichten für erwachsene Kinder
In Pusterer Mundart und Hochdeutsch
Mit Audio-CD
Edition Goiapui 2012, ISBN: 978-3-00-039386-0

Im Drau-Lesebuch
Audiodokumentation: Dobbiaco, Sillian, Lienz, Dölsach

Webseite
Edition GOIAPUI


   Foto © Christian & Eva Unterhuber

Kelet-Tirol

Christoph Huber

 

 

Im Drau-Lesebuch:
Eigentlich (S. 8)
Im Anfang war das Wort (S. 12)
Novemberska polna luna (S. 19)

Audiodokumentation: Lienz, Dölsach

Maribor

Webseite


   Foto © Christian & Eva Unterhuber

Uwe Ladstädter

Nach einer Ausbildung zum Uhrmacher und Optiker, baute er in den 1980er Jahren sein Uhrmachergeschäft zu einem regionalen Kommunikationszentrum aus.
Uwe Ladstädter arbeitet als Kommunikationskünstler mit dem Medium „Wandzeitung“ und spielt in seinen theoretischen Texten immer wieder auf die Wandzeitungskultur der chinesischen Kulturrevolution an, welche Osttirol seiner Ansicht nach zu spät erreicht hat und daher nur noch als Verballhornung empfunden werden kann. 
Die Wandzeitung dient ihm als Medium der Provinz, worin die Ästhetik einer Homepage mit der Methode des alten Schaukastens konterkariert wird.
Seit 1988 ist daher auf mehreren Schautafeln neben dem Geschäft im Stadtzentrum von Lienz die „Lienzer Wandzeitung“ als fiktionales Info-Ereignis installiert. Darin publizieren Schriftsteller aus dem Bezirk Lienz. Der Zeitschriftenaushang wird für aktuelle Ereignisse wöchentlich, für literarische Texte monatlich gewechselt.

Bibliographie

Die Fremden kommen
Drehbuch für den ORF. 1976
Zwölf mal zwölf (Hrsg. Uwe Ladstädter)
Innsbruck 1998. ISBN 3-7066-2178-9
Brachland (Hrsg. Uwe Ladstädter)
Innsbruck 2000. ISBN 3-7066-2215-7
Orts- und Reisebilder der Lienzer Wandzeitung (Hrsg. Uwe Ladstädter)
Innsbruck 2006. ISBN 3-7082-3207-0

Im Drau-Lesebuch:
Drauwärts (S. 4)

Webseite


   Foto: Mario Vötsch

Peter Raneburger

Peter Raneburger wurde 1967 in Zell am Ziller geboren und lebt in Matrei in Osttirol. Er arbeitet seit 1985 an
Ausstellungen, Filmen und Büchern, sowie an der Konzeption von public-space-Projekten und Raumbildungen.
Raneburger wurde mit Preisen für Kunst, Architektur und Literatur ausgezeichnet. 2009 hat er das Doktorat für
Philosophie an der Uni Innsbruck erhalten.

Bibliographie:
„mors“ (2007) . „Tagebuch III / kranke köpfe“ (2002) . „Tagebuch II / Heiligenbilder“ (2000) . „Tagebuch I / eine
Dreierbeziehung“
(1998) . "Leere füllt / voll in die Leere", mit Paul Renner (1996) . "ES II" (1996) . „Soiree Brut“,
mit Renner / Gachnang / Grohs / Wild cats (1994)

Im Drau-Lesebuch:
anselm • bones (S. 21)

Audiodokumentation: Dobbiaco, Sillian, Lienz, Dölsach

Webseite


   Foto: Miriam Raneburger

Kärnten

Simone Schönett

Geboren 1972 in Villach, Studium der Romanistik, Pädagogik und Medienkommunikation. Seit 2001 freie Schriftstellerin.

Zahlreiche Veröffentlichungen von Lyrik und Kurzprosa in Anthologien und Zeitschriften. Diverse Literaturpreise und Anerkennungen, darunter zwei österreichische Staatsstipendiem für Literatur (2004/2005 und 2011/12).
2002 erschien Schönetts erster Roman »Im Moos«, 2005 die Erzählung »Nötig« (beide Verlag Bibliothek der Provinz), 2010 der Roman »re:mondo« (Edition Meerauge). Im Sommer 2012 erscheint ihre Novelle »Oberton und Underground«.

Simone Schönett ist Kolumnistin von Liga, des österreichischen Magazins für Menschenrechte, und Aktivistin für die Rechte der Roma und Jenischen in Europa.

Gemeinsam mit Harald Schwinger verfasst Schönett auch dramatische Texte. Zuletzt erschien »Zala. Drama in sieben Bildern/Drama v sedmih slikah« (Edition Meerauge 2011). Für das Drehbuch »Innere Liebe« erhielten sie 2004 den Förderpreis des Carl-Mayer-Drehbuchwettbewerbs (Diagonale/Stadt Graz).

Ebenfalls gemeinsam haben Schönett und Schwinger das Kunstkollektiv WORT-WERK (www.wort-werk.at) gegründet, das u. a. die »Nacht der schlechten Texte«, eine ironische Plattform für experimentelle Formen von Literatur, veranstaltet und die Zeitschrift »amende – Magazin zur Kultur der Endlichkeit« (www.amende.at) herausgibt.

Bibliografie:
Im Moos
Roman, Weitra 2002
Edition Bibliothek der Provinz, ISBN 3-85252-423-7
Nötig
Erzählung, Weitra 2005
Edition Bibliothek der Provinz, ISBN 3-85252-687-6
re:mondo
Roman, Klagenfurt/Celovec 2010
Edition Meerauge, ISBN 978-3-7084-0385-4
Zala. Drama in sieben Bildern/Drama v sedmih slika
Klagenfurt/Celovec 2011
Edition Meerauge, ISBN 978-3-7084-0419-6
Oberton und Untergrund
Novelle, Klagenfurt/Celovec 2012
Edition Meerauge, ISBN 978-3-7084-0473-8

Im Drau-Lesebuch:
jenisches fragment (S. 37)
w.1 (S. 38)
Monolog "Hinter tausend Stäben …" (S. 40)

Audiodokumentation: Völkermarkt, Maribor

 

                Foto: Eva Asaad
  

Fabjan Hafner

1966 – 2016

Geboren in Klagenfurt. Studium der Slowenistik und Deutschen Philologie in Graz und Klagenfurt. Diplomarbeit über Gustav Januš, Dissertation über Peter Handke. Mitarbeiter des Robert Musil-Instituts für Literaturforschung der Universität Klagenfurt.

Autor in beiden Kärntner Landessprachen (4 Gedichtbände). Übersetzer aus dem Slowenischen (33 Bücher, 2 abendfüllende Dramen). Zahlreiche Auszeichnungen als Autor, Übersetzer und Wissenschaftler.

Hafner lebt in Feistritz im Rosental.

Rojen 1966 v Celovcu, je študiral nemščino v slovenščino v Gradcu in v Celovcu. Napisal diplomsko nalogo o Gustavu Janušu in disertacijo o Petru Handkeju. Sodelavec Inštituta Roberta Musila za raziskovanje književnosti na Univerzi v Celovcu.

Piše v obeh koroških deželnih jezikih (4 pesniške zbirke). Prevaja iz slovenščine v nemščino (33 knjig, dve celovečerni drami). Prejel je več nagrad in priznanj kot avtor, prevajalec in znanstvenik.

Živi na Bistrici v Rožu.

Audiodokumentation: Selkach/Želuče

http://wwwu.uni-klu.ac.at/fhafner/veroeffentlichungen.html

                  Foto: Tasja Hafner
  

Szlovénia

Petra KOLMANČIČ

Geboren 1974 in Ptuj, lebt in Maribor.

Studium der Kultursoziologie und Philosophie in Ljubljana.
Dichterin und Kulturarbeiterin, seit 2002 Programmkoordinatorin der Slowenischen Buchtage in Maribor, seit 2002 Leiterin des Literaturprogramms des Jugendkulturzentrums Maribor MKC Črka.
Zwischen 1998-2010 war sie Redakteurin der Buchsammlung Frontier beim Amt für Kunstproduktion und Verlagswesen Subkulturni azil Maribor.
Von 1997-2004 Redakteurin des Literatursammelbandes Sirota Jerica.
Seit 2004 ist sie Mitglied der Kommission für den Glazer-Preis für Literatur.
Von 2000-2010 war sie Obfrau des Kulturvereins KUD Zid na Meji.
Von 1998-2010 Redakteurin des Literaturteils beim Projekt Rokerji pojejo pesnike (Rocker singen Dichter).
Mitglied des slowenischen Schriftstellerverbandes.
Mitarbeiterin des Jungendkulturzentrums Maribor.

Veröffentlichte bisher vier Gedichtbände und Gedichte in zahlreichen Literaturzeitschriften (u.a. Dialogi, Apokalipsa) und Anthologien
(u.a. Anthologie slowenischer Dichterinnen, III. Buch).
Mehrere Auftritte bei Literaturfestivals und literarischen Abenden, Mitwirkung an Performances in Slowenien und im Ausland.

Im Drau-Lesebuch:
Reke (S. 42)
Bilanca stanja (S. 43)
Zinska noč (S. 45)

Audiodokumentation: Maribor

Webseite

Jan Šmarčan

Rojen 1979 v Mariboru, kjer živim in delam. Prva objava leta 1999 sovpada z začetki javnih nastopov. Več objav v zbornikih in revijah. Sodeloval pri nekaj performanceih. Uglasbena poezija na CD-jih projekta Rokerji pojejo pesnike. Zaenkrat ena samostojna publikacija: Njej (Litera 2007). Sodelovanje na slovenskih in tujih festivalih. Preveden v nemški, angleški, bosanski in madžarski jezik, branja po Sloveniji in Avstriji. Zmagovalec Pesniške olimpijade 2003, Pesniškega vrtiljaka 2006, finale Pesniškega turnirja 2010. Poezija je nekaj, kar me bo zagotovo spremljalo skozi celo življenje, je ena najbolj gotovih stalnic mojega bivanja. Sicer pa: naj spregovori poezija.

I was born in 1979 in Maribor where I live and work. My first published work came in 1999 and coincides with my beginnings of public appearances. I had several published works in anthologies and poetry journals. One independent publication so far: “To Her” (“Njej”, Litera 2007). I took part in many Slovene festivals. Had a couple of translations and a number of public readings around Slovenia and Austria. Poetry is something that will definitely remain my life-long companion, it is one of the most certain permanencies of my living. As to everything else: let the poetry speak for itself.

Bibliografie:
Njej
Maribor 2007
Študentskazaložba – Litera ISBN 978-961-6604-25-3
COBISS.SI-ID 58540801

Im Drau-Lesebuch:
DravaRiwer (S.46)

Audiodokumentation:
Selkach/Želuče, Dravograd, Selnica ob Dravi

Ormoš, Korprivnica

auf YouTube

 

  

Foto: Blanka Kefer

Vesna Spreizer

(1975 – 2016)

born in Celje, Slovenia,  is a jurnalist on Radio Slovenia (3rd program, program Ars). Last year she published her first book of poetry »Razvezana tišina«/ Untied silence ( publis.: Založba Pivec) , before that she made several radio recitals with musician Dejan Berden: Prebujanja/Awakenings, Iz ogledala grem/ Going out off the mirror, Bijem/ Beating…   She  combine her poetry with music and also with video and theatre elements, such as avdio –vizual performance »Razvezana tišina« where she worked with musician Andrej Hrvatin (festival Performa). She regulary participate in public readings around Slovenia (finalist of Poetry tournament 2005 and 2011).

Sometimes we have to whisper  ourselves  in ear. Even if words are heavy and loud, we can softly sing them and let them stay with us in silence, stillness, darkness , let them  gently flow  in us, with us.
Editor Nino Flisar wrote:  »Vesna Spreitzer's poetry is full of subtile reflection of silences and noises, mostly situated in scenery of nature, which is also hers  main sorce of metaphors.  Accent is on sensual impulses, touches, smels, visual images…  They are like strings and with them she is kniting the conceptual side of poems  and expressing  hers deepest feelings .«

Bibliografie:
ISBN 978-961-6817-76-9
COBISS.Sl-ID 668847105

 

Im Draulesebuch
Magdalena (S.49)
Vestalka (S.50)

Audiodokumentation:
Ptuj

on Facebook

 

Tibor Hrs Pandur

Tibor Hrs Pandur, born 05. 01. 1985 in Maribor, Slovenia, received his Bachelors Degree in Comparative literature at the Faculty of Arts in Ljubljana with a thesis on Ezra Pound: The Song as Vortex and Hyperlink and a thesis on the art and politics of Guy Debord.

He is the founder and editor of the literary magazine and Paraliterary Organisation I.D.I.O.T., where he publishes poetry, drama and theoretical writings, giving spoken word performances all over Europe. (for more see: www.id.iot.si)

In 2007 he co-wrote and translated the playtext Don.Juan.Who? (in collaboration with Anna Furse – Athletes of the Heart and Mladinsko Theatre Ljubljana. The text is publish by Methuen in the theatre anthology: Theatre in Pieces (2011).

In 2008 his first play DREAM 59 premiered in Glej Theatre in Ljubljana, directed by Jana Pršuh.

In 2010 The Center for Slovenian Literature published his first book of poetry ENERGYMACHINE.

In 2011 his translations of Jim Morrison's selected poetry.

He is currently (2013) in residence as the Librarian, Bookmaker and Head of the Institute of Energy and Communication at GT22: Transnational Guerilla Art-School, in Maribor, Slovenia; where he is also developing a Tesla research center, archive and laboratory.

Webseite

Szlavónia

Wilma von Vukelich / Vilma Vukelić

(1880-1956)

ist in Osijek aufgewachsen und hat ihre „Memoiren“ großenteils ihrer Vaterstadt gewidmet. So findet man bei der ersten Schriftstellerin der Stadt auch ergreifende Darstellungen  der Drau.

odrasla je u Osijeku i dobar dio svojih «memoara» posvetila rodnome gradu. Tako kod prve osječke spisateljice nalazimo i dirljive prikaze rijeke Drave.

Im Drau-Lesebuch:
Spuren der Vergangenheit (S. 51)
Tragovi prošlosti (memoari) (S. 54)

Webseite

Ilka Maria Ungar

Die in Budapest geborene und später in Wien und Osijek lebende Dichterin Ilka Maria Ungar (1879 – 1911) wurde im wahrsten Sinne wiederentdeckt, und zwar vom kroatischen Literaturwissenschaftler Prof. Vlado Obad. Neben einer kleinen Gruppe von Experten ist sie den allermeisten seit 100 Jahren unbekannt. Das vorliegende Werk ist in dieser Form noch nie gedruckt worden. Teile hiervon erschienen 1910 unter dem Titel „Feierabend“.

Feierabend
gesammelte Gedichte herausgegeben von Dr. Carsten Schmidt
Lexikus Verlag, ISBN: 978-3-940206-31-2

Im Drau-Lesebuch:
Drau Idyllen (S. 57)
Vlado Obad:
In memoriam Ilka Maria Ungar (S. 61)

 

Webseite